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Lexikon



Hier finden sich alle wichtigen Begriffe von A wie Abschreibung bis Z wie Zins.

A
Abschreibung
AG (Aktiengesellschaft)
AGBs (Allgemeine Geschäftsbedingungen)
Aktie
Aktionär
Angebot und Nachfrage
Anleger
Arbeitslosenquote

B
Bancomat
Bank
Bankkundengeheimnis
Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)
Bargeld
Bargeldloser Zahlungsverkehr
Bargeldtransfer
Bearbeitungsgebühr
Betreibung
Bilanz
Bonität
Börse
Brutto
Bruttoinlandprodukt (BIP)
Budget
Bürgschaft

C
Cash

D
Dauerauftrag
Debitkarte
Dienstleistung
Dividende

E
E-Banking
Eigenkapital
Einlagen
Euro
Europäische Zentralbank
Existenzminimum
Export

F
FINMA (Eidgenössische Finanzmarktaufsicht)
Fremdkapital
Fixkosten
G
Geldwäscherei
Gläubiger

H
Hypothek

I
IBAN (International Bank Account Number)
Import
Inkassobüro
Insolvenz
Investition

J
Jugendkonto

K
Kapital
Kaufkraft (des Geldes, Geldwert)
Kaution
Konditionen
Konkurs
Kontoauszug
Kontoüberzug
Kredit
Kreditkarte
Kursgewinn/Kursverlust

L
Lastschriftverfahren (LSV+)
Liquidität

M
Maestro-Karte
Mahnung
Mikrokredit

N
Netto

O
Obligation
OECD

P
Portfolio
Postcard
Privatkonto
Q

R
Rabatt
Rendite & Risiko
Reserven

S
Schneeballsystem
Schulden
Schuldenberatung
Schuldenfalle
Schuldner
Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg)
Schweizerische Nationalbank (SNB)
Shareholder
Skonto
Sparkonto
Stakeholder
Steuerwettbewerb
Subvention

T
Travel Cash Karte

U
Überschuldung

V
Valuta
Vermögensverwaltung
Vollmacht

W
Währung
Wechselkurs
Wertpapier

X

Y

Z
Zahlungskonditionen
Zahlungsverkehr
Zahlungsunfähigkeit
Zentralbank
Zins
 




A


Abschreibung

Unter Abschreibung versteht man in der Buchhaltung die Erfassung der Wertverminderung von Wertgegenständen (=Vermögenswerten).
Beispiel:
Wenn eine Unternehmung einen Computer kauft (der Computer besitzt einen Wert, also ist er ein Vermögenswert), so wird jährlich ein Teil des Neuwertes (der Preis, zu dem er gekauft wurde) abgeschrieben, bis er nach einigen Jahren buchhalterisch keinen Wert mehr besitzt.

AG (Aktiengesellschaft)

Eine Aktiengesellschaft ist eine Unternehmung, die sich über die Ausgabe von Aktien mit Eigenkapital versorgt. Über den Erwerb von Aktien wird der Investor zum Aktionär, d.h. zu einem Teilhaber, der Unternehmung.

AGBs (Allgemeine Geschäftsbedingungen)

Die AGBs sind Bedingungen, die vor allem für Verträge formuliert werden, die in grosser Anzahl abgeschlossen werden. Umgangssprachlich spricht man bei den AGBs auch vom «Kleingedruckten».

Beispiel:

Wer im Internet eine Reise bucht (also einen Vertrag abschliesst), muss in der Regel vor dem Buchungsabschluss anklicken, dass er die AGBs des Reiseveranstalters, die dort niedergeschrieben sind,  gelesen hat und damit einverstanden ist. Beispielsweise steht dort, dass die Versicherung während der Dauer der Reise Sache des Kunden ist.

Aktie

Eine Aktie ist ein Wertpapier, das bestätigt, dass deren Besitzer Aktionär bzw. Teilhaber der Unternehmung  bzw. Aktiengesellschaft ist, von der die Aktie stammt.

Aktionär

Ein Aktionär besitzt eine oder mehrere Aktien einer Unternehmung und ist damit Teilhaber (siehe auch: AG).

Angebot und Nachfrage

Angebot und Nachfrage beschreiben das Verhalten der Menschen auf Märkten. Märkte sind Orte, wo Waren und Dienstleistungen gekauft und verkauft werden.  

Unter Angebot versteht man die Menge einer Ware oder Dienstleistung, die zum Verkauf bereit steht.

Beispiel:

Sämtliche Surfbretter, die in der Schweiz zum Verkauf stehen (z.B. in den lokalen Sportläden oder in Online-Shops), bilden zusammen das landesweite Angebot.

Unter Nachfrage versteht man den bestehenden Erwerbsbedarf von privaten (Privatpersonen und Unternehmungen) und öffentlichen (staatlichen) Haushalten nach bestimmten Waren und Dienstleistungen.

Beispiel:

Die Anzahl Surfbretter, die die in der Schweiz wohnhaften Personen kaufen möchten,  bilden zusammen die gesamte Nachfrage nach Surfbrettern.

Die Kombination aus Angebot und Nachfrage legt den Preis und die Menge gekaufter und verkaufter Waren oder Dienstleistungen fest.

Beispiel:

Es erscheint ein neuartiges Surfboard. Viele Surfer wollen dieses kaufen, die Nachfrage nimmt also zu. Nur wenige Geschäfte in der Schweiz werden jedoch beliefert mit dem neuen Surfboard, das Angebot ist also klein. Da die Nachfrage grösser ist als das Angebot, steigt der Preis der Surfbretter. Wenn hingegen viel mehr Surfbretter angeboten werden als es Käufer gibt, beispielsweise weil surfen gerade keine Trendsportart ist, sind sie tendenziell weniger wertvoll, der Preis sinkt also.

Anleger

Ein Anleger investiert Geld, das er anderswertig gerade nicht braucht, in eine Unternehmung oder in einen Staat (z.B. in Form von Wertschriften), mit dem Ziel, daraus Dividenden, Zinsen und/oder Kursgewinne/Kursverluste zu erzielen.  

Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote gibt in Prozenten das Verhältnis an zwischen der Anzahl Erwerbspersonen (arbeitende Personen + Arbeitslose) und der Anzahl registrierter Arbeitslosen.

Beispiel:  

In einer Stadt sind 100‘000 Erwerbspersonen und 3‘000 Arbeitslose registriert. Somit beträgt die Arbeitslosenquote 3%.

Formel Arbeitslosenquote


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B

Bancomat

Bancomat ist der Schweizer Ausdruck für Automaten, an denen man Geld beziehen kann.

Bank

Eine Bank ist eine Unternehmung, die von Kunden gewerbsmässig Gelder entgegen nimmt und diese in Form von Krediten weitergibt. Weitere wichtige Aufgaben sind die Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, Geschäfte mit Wertschriften (z.B. Aktien und Obligationen) sowie die Vermögensverwaltung.

Bankkundengeheimnis

Wenn jemand bei einer Bank ein Konto eröffnet, so ist die Bank verpflichtet, keine Informationen über diese Bankbeziehung an andere Personen oder den Staat weiter zu geben. Diese Informationen werden  demnach gegen aussen «geheimgehalten». Nur der Kunde kann die Bank von der Geheimnispflicht entbinden, indem er beispielsweise jemandem eine Vollmacht auf sein Konto erteilt. Hingegen hat die Bank eine Auskunftspflicht gegenüber Behörden im Rahmen des Strafprozessrechts.

Beispiel:

Ein Ehepaar lässt sich scheiden. Um die finanziellen Verhältnisse der beiden Ehepartner zu kennen, verlangt der Richter bei den Banken eine Bestätigung, wie hoch die Kontostände der beiden Ehepartner sind.

Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)

Die BIZ, die ihren Sitz in Basel hat, koordiniert und fördert die weltweite Zusammenarbeit der Zentralbanken.

Bargeld

Unter Bargeld versteht man Geld, das in die Hand genommen werden kann, also Münzen und Banknoten.

Bargeldloser Zahlungsverkehr

Unter bargeldlosem Zahlungsverkehr verstehen sich Zahlungen ohne Bargeld. Darunter fällt z.B. eine Überweisung von einem Konto auf ein anderes via e-banking oder ein Einkauf per Debitkarte (Maestro-/Postcard).

Bargeldtransfer

Bei einem Bargeldtransfer kann bei der jeweiligen Firma Bargeld rasch ins Ausland übermittelt («transferiert») werden. Wenn man beispielsweise in den Ferien im Ausland verweilt und die Debitkarte oder der Bancomat nicht funktionieren, ist es per Bargeldtransfer möglich, sich von Angehörigen in der Schweiz Geld schicken zu lassen. Bargeldtransfers sind weltweit möglich und dauern meistens nur wenige Minuten. Es gibt verschiedene Anbieter für Bargeldtransfers, z.B. Western Union oder MoneyGram.

Bearbeitungsgebühr

Wenn jemand bei einer Bank (oder einem anderen Kreditverleiher) einen Kredit aufnehmen möchte, kostet das die Bank Arbeitszeit und damit Geld, diese Anfrage zu bearbeiten. Dafür wird die so genannte Bearbeitungsgebühr verlangt. Bearbeitungsgebühren kommen auch in anderen Branchen vor, z. B. in der Reisebranche (Reisebüro).

Betreibung

Unter Betreibung versteht man ein gerichtliches Verfahren, das den Schuldner mit Hilfe des Betreibungsamts zwingt, seine Schulden zu bezahlen.  Im schlimmsten Fall holt das Betreibungsamt beim Schuldner zu Hause Vermögenswerte ab, die dann verpfändet (d.h. verkauft) werden zu Gunsten des Gläubigers.

Bilanz

In der Bilanz wird einerseits aufgelistet, welche Vermögenswerte (z.B. Gebäude, Produktionsmaschinen oder Wertschriften) eine Unternehmung besitzt. Andererseits wird aufgezeigt, woher das Kapital dieser Unternehmung stammt (Eigen- oder Fremdkapital. Die Bilanz ist also die Aufstellung von Herkunft und Verwendung von Kapital einer Unternehmung.. Die Bilanz bezieht sich immer auf einen bestimmten Stichtag, z.B. das Ende des Geschäftsjahres am 31. Dezember.

Bonität

Unter Bonität versteht man die Eigenschaft einer Person oder Unternehmung, offene Schulden zurückzahlen zu können und wollen.

Börse

Die Börse dient als  Marktplatz für Rohstoffe (z.B. Erdöl, Gold etc.) oder Wertschriften resp. Wertpapiere (z.B. Aktien oder Obligationen). Sämtliche an der Börse gehandelten Werte sind in grossen Mengen vorhanden und austauschbar, d.h. es sind alle gleich (z.B. Aktien einer bestimmten Unternehmung). Die grösste Schweizer Börse ist die SIX Swiss Exchange.

Brutto

Brutto ist ein Betrag vor Abzug von Kosten wie Steuern oder Abschreibungen. Bei Waren ist beispielsweise das Gewicht inklusive Verpackung gemeint.Nach den genannten Abzügen spricht man von netto..

Bruttoinlandprodukt (BIP)

Unter dem Bruttoinlandprodukt versteht man den Wert aller Waren und Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres in einem Land erstellt und erbracht wurden.

Budget

In einem Budget werden bevorstehende Einnahmen und Ausgaben für eine bestimmte Zeitdauer aufgelistet.  Ziel eines Budgets ist es, die finanzielle Situation zu planen und somit in den Griff zu bekommen.

Beispiel:

Du möchtest Geld für deine nächsten Ferien sparen. Mit einem Monatsbudget deiner Einnahmen (Sackgeld etc.) und Ausgaben (z.B. Handyrechnung, Ausgang) erhältst du die Übersicht, wie viel du pro Monat sparen kannst resp. musst, um dir deine Ferien leisten zu können.

Bürgschaft

Ein Bürge steht ein für die Schuld einer anderen Person gegenüber dessen Gläubiger.

Beispiel:

Eine Studentin schliesst einen Mietvertrag mit einem Hauseigentümer ab. Die Studentin ist also die Schuldnerin, da sie monatlich die Mietzinsen bezahlen muss. Der Hauseigentümer ist der Gläubiger. Da die Studentin nur über ein geringes Einkommen verfügt, bürgt ihre Mutter für sie. Das heisst, dass sie für die Miete aufkommt, falls die Tochter unverhofft die Miete nicht mehr bezahlen kann.


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C



Cash

Cash ist die englische Bezeichnung für Bargeld.

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D



Dauerauftrag

Bei einem Dauerauftrag beauftragt der Kunde seine Bank, in regelmässigen Abständen denselben Betrag an denselben Empfänger zu Lasten seines Kontos zu überwiesen (z.B. monatliche Überweisung der Miete zu Lasten des Privatkontos).

Debitkarte

Eine Debitkarte ist eine Plastikkarte, mit der man einerseits in Geschäften bargeldlos für Waren und Dienstleistungen bezahlen kann. Andererseits kann mit ihr Bargeld an diversen Geldautomaten abgehoben werden. Bezahlen und Abheben kann man im Rahmen eines vereinbarten monatlichen Maximalbetrags («Limite»). Beispiele für Debitkarten sind die Maestro-Karte und die Postcard. Um die Karte verwenden zu können, wird ein persönlicher PIN-Code benötigt (auch Geheimcode oder -zahl genannt), den man mit entsprechender Vorsicht behandeln sollte. Das verwendete Geld wird über Nacht dem Konto belastet.

Dienstleistung

Eine Dienstleistung ist eine Tätigkeit resp. ein Dienst, der von einer Person oder Unternehmung geleistet wird und die bezahlt werden muss.

Beispiel:

Die Übernachtung in einem Hotel ist eine Dienstleistung: der Gast bezahlt für die Leistung, in einem Zimmer übernachten zu dürfen und allenfalls eine Mahlzeit (z.B. Frühstück) einzunehmen, die für ihn vorbereitet wird.

Dividende

Die Dividende ist derjenige Teil des Gewinnes einer Aktiengesellschaft, der an die Aktionäre ausbezahlt wird.

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E



E-Banking

Mit E-Banking oder Electronic Banking ist das Abwickeln von Bankgeschäften via Internet gemeint.

Eigenkapital

Unter Eigenkapital versteht sich das Kapital, das die Eigentümer ihrer Unternehmung (unbefristet) zur Verfügung stellen.

Einlagen

Gelder, welches Kunden auf einer Bank einbezahlt haben, werden Einlagen genannt.

Euro

Der Euro ist die Währung aller Länder, die der Europäischen Währungsunion (EWU) angehören. Nicht alle Mitgliedsländer der Europäischen Union (EU) sind Mitglied der EWU.

Europäische Zentralbank

Die Europäische Zentralbank ist die Zentralbank der Europäischen Währungsunion und hat ihren Sitz in Frankfurt, Deutschland.

Existenzminimum

Unter dem Existenzminimum versteht man den Mindestbetrag an Geld, der nötig ist, um einer Privatperson den existentiellen Grundbedarf wie Wohnung, Kleidung und Nahrung zu decken. Das Existenzminimum variiert zwischen Ländern und Kulturen.

Export

Unter Export versteht man die Ausfuhr von Waren und Dienstleistungen in ein anderes Land.


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F



FINMA (Eidgenössische Finanzmarktaufsicht)

Die FINMA ist die Schweizerische Aufsichtsbehörde im Banken-, Börsen- und Versicherungswesen. Ihre Hauptaufgabe ist es, die Gläubiger, Anleger und Versicherten in der Schweiz zu schützen.

Fremdkapital

Unter Fremdkapital werden Schulden einer Unternehmung verstanden, die in der Bilanz ausgewiesen werden.

Fixkosten

Unter Fixkosten versteht man Kosten, die bei einer Privatperson oder Unternehmung über eine längere Zeit hinweg gleich bleiben. Das Gegenteil von Fixkosten sind variable Kosten, also Kosten, die variieren.

Beispiel:

Der Mietzins für eine Wohnung zählt zu den monatlichen Fixkosten. Stromkosten sind hingegen variabel – sie werden anhand des Verbrauchs berechnet.

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G



Geldwäscherei

Geldwäscherei liegt vor, wenn Geld aus kriminellen Geschäften (z.B. Drogenhandel) so in den Finanzkreislauf gebracht wird, dass dessen Ursprung nicht mehr oder nur noch sehr schwer erkannt werden kann.

Beispiel:

Ein Drogenhändler zahlt seine Gewinne aus dem Drogenhandel auf ein Konto ein, auf dem sich auch legal erwirtschaftetes Geld befindet, also solches, dass auf normale und erlaubte Art und Weise verdient wurde (z.B. Lohn aus einer Anstellung bei der Gemeinde). Nun werden diverse Überweisungen auf andere Konten im In- und Ausland vorgenommen, um die Herkunft der illegalen, sprich unrechtsmässigen, Gelder zu verschleiern. Wenn die Spuren verwischt sind, wird das nun «gewaschene» Geld investiert, z.B. in Aktien. So können Kriminelle mit scheinbar legalen Mitteln Aktionäre von Unternehmungen werden oder das Geld anderswertig verwenden.

Gläubiger

Unter Gläubiger versteht man denjenigen, der gemäss Vertrag eine Leistung bei seinem Schuldner einfordern kann. Er hat also etwas zu Gute und «glaubt», dies innert der abgemachten Zeit zu erhalten.

Beispiel:

Eine Bank leiht einer Unternehmung per Kreditvertrag einen Geldbetrag und bezahlt dafür einen gewissen Zins. Die Bank ist in diesem Fall die Gläubigerin, die gemäss Vertrag vom Schuldner (der Unternehmung) den Zins und am Schluss der Kreditdauer das Geld zurück erhält.

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H



Hypothek

Eine Hypothek ist ein Kredit, der verwendet wird, um sich ein Grundstück (mit oder ohne Haus) bzw. eine Immobilie zu finanzieren. Als Sicherheit für die Bank dient die Immobilie selbst. Im Falle, dass der Schuldner seine Schuldzinsen oder die Kreditrückzahlungen nicht bezahlt, geht die Immobilie an die Bank über, welche sie verkauft, um zum geschuldeten Geld zu gelangen.


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I



IBAN (International Bank Account Number)

Unter IBAN versteht man eine international gültige Bankkontonummer, die den europäischen Zahlungsverkehr stark vereinfacht. Die standardisierte IBAN-Nummer beinhaltet das Land, die Bank und die Kontonummer.

Import

Unter dem Begriff Import versteht man die Einfuhr von Waren und Dienstleistungen aus dem Ausland.

Inkassobüro

Wenn ein Schuldner seine Schulden nicht bezahlt, kann der Gläubiger ein Inkassobüro damit beauftragen, sich im gesetzlichen Rahmen (z.B. mit einer Betreibung) darum zu kümmern, dass die Schulden beglichen werden. Diese Dienstleistung ist zahlungspflichtig, erlaubt dem Gläubiger jedoch, sich auf seine  Hauptaufgaben zu konzentrieren.

Insolvenz

Insolvenz bedeutet dasselbe wie Zahlungsunfähigkeit: wer nicht genügend Geld hat, um seine Schulden rechtzeitig zu bezahlen oder schon erfolglos betrieben wurde, ist insolvent resp. zahlungsunfähig.  

Investition

Unter Investition versteht man die Verwendung von Kapital für eine Sache, von der man sich erhofft, dass sie zukünftig Gewinn generiert.

Beispiel:

Wer in Aktien investiert, erhofft sich Kursgewinne und Dividenden. Investiert eine Unternehmung in eine neue Maschine, erhofft sie sich, damit besser wirtschaften zu können als bisher und somit mehr Erträge sicherzustellen als zuvor.

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J



Jugendkonto

Ein Jugendkonto ist ein Konto für Jugendliche (mit Altersbegrenzung). Jugendkonten haben besonders attraktive  Konditionen in Form von höherem Zins,  kostenloser Maestro-Karte/Postcard und diversen Vergünstigungen für Freizeitangebote. Es gibt Jugendsparkonten oder Jugendprivatkonten.


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K



Kapital

Unter Kapital versteht man Geld, das langfristig zur Verfügung steht. Beispiele davon sind Eigenkapital und Fremdkapital, Kapital, das in Aktien oder Obligationen investiert wird oder Einlagen, die länger als ein Jahr auf der Bank liegen.

Kaufkraft (des Geldes, Geldwert)

Die Kaufkraft des Geldes resp. der Geldwert sagen aus, wie viele Waren resp. Dienstleistungen mit einer bestimmten Geldsumme gekauft werden können. Die Inflation führt zu einer Reduktion der Kaufkraft.

Beispiel:

Für einen Franken kann man sich einen Apfel kaufen. Verdoppelt sich die Geldmenge nun aufgrund einer Inflation, braucht es beispielsweise zwei Franken, um sich einen Apfel kaufen zu können. Die Kaufkraft vom Franken nimmt also ab.

Kaution

Unter Kaution versteht man einen Betrag, der als Sicherheit deponiert wird.

Beispiel:

Wohnungsvermieter verlangen von Mietern meist ca. zwei Monatsmieten  Mietzinskaution, die vor dem Einzug hinterlegt werden müssen. Zieht der Mieter aus, erhält er die hinterlegte Kaution wieder zurück, sofern der Zustand der gemieteten Räumlichkeiten in Ordnung ist. Bei Schäden kann der Vermieter hingegen auf die Kaution zurückgreifen. Häufig werden Mietzinskautionskonten bei den Banken eröffnet, bei denen der Vermieter und der Mieter nur gemeinsam Zugriff haben.

Konditionen

Darunter versteht man die Bedingungen, die bei einem bestimmten Geschäft angewendet werden.

Beispiele:

Zahlungskonditionen bei einem Handelsgeschäft, Zinskonditionen bei einem Privat- oder Sparkonto

Konkurs

Eine Unternehmung oder Person, die in Konkurs geht, ist insolvent.

Kontoauszug

Unter Kontoauszug versteht man eine Übersicht über die Kontoaktivitäten (Einzahlungen und Auszahlungen) während einer bestimmten Zeitdauer.

Beispiel:

Inhaber eines Privatkontos erhalten meist  monatliche Kontoauszüge von ihrer Bank per Post oder E-Mail zugestellt oder können diese im E-Banking selber anschauen.

Kontoüberzug

Ein Konto wird überzogen, wenn man mehr Geld davon abhebt, als sich auf dem Konto Guthaben befindet. Ob ein Konto überzogen werden kann, wird in der Regel bei der Eröffnung vereinbart. Für das Überziehen bezahlt der Kunde beträchtliche Zinsen an die Bank. Bei einem Jugendkonto ist das Überziehen in der Regel nicht möglich.

Kredit

Unter Kredit versteht man eine gewisse Geldsumme, die für eine gewisse Zeit und gegen bestimmte Konditionen jemandem ausgeliehen werden.

Beispiel:

Familie Müller kauft sich ein Einfamilienhaus. Sie finanziert dies anhand eines Hypothekarkredites bei ihrer Bank.

Kreditkarte

Eine Kreditkarte ist eine Plastikkarte, mit der man bargeldlos für Waren und Dienstleistungen im In- und Ausland bezahlen kann. Diese Dienstleistung ist in der Regel kostenlos. Der Bezug von Bargeld an Geldautomaten ist hingegen relativ teuer. Der  jeweils verwendete  Betrag wird erst Ende Monat in Rechnung gestellt oder kann via LSV+ direkt vom Konto abgezogen werden.  Bezahlt der Kreditkarteninhaber die Rechnung nicht, gewährt ihm die Kreditkartenorganisation einen Kredit, bis die Rechnung beglichen wird. Dieser Kredit wird sehr hoch verzinst. Für den Kreditkarteninhaber besteht die Gefahr in eine Schuldenfalle zu geraten.

Kursgewinn/Kursverlust

Unter Kursgewinn oder Kursverlust versteht man den Unterschied zwischen dem Ankaufswert und dem späteren höheren oder tieferen Verkaufskurs eines Wertpapiers. Dies unter Berücksichtigung von allenfalls anfallenden Spesen sowie einem gleichbleibenden Wert des Geldes.

Beispiel:

Man kauft eine Aktie zu einem bestimmten Kurswert. Einige Monate später ist der Kurs entweder gestiegen oder gesunken. So kann man zu dem jeweiligen Zeitpunkt den Kursgewinn oder Kursverlust berechnen.


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L



Lastschriftverfahren (LSV+)

Das Lastschriftverfahren ist eine Möglichkeit, Rechnungen zu bezahlen, die regelmässig erfolgen, wobei der Betrag nicht immer der gleiche ist (in diesem Fall wäre ein Dauerauftrag angebracht). Mit dem LSV+ erteilt der Kontoinhaber der Bank bzw. dem Rechnungssteller mit einer einmaligen Unterschrift die Erlaubnis, den jeweiligen Betrag direkt seinem Konto zu belasten. Dies hat den Vorteil, dass diese Rechnungen nicht jedes Mal selbst per Überweisung beglichen werden müssen, was zeitsparend ist. Beispiel:

Mit einer einmaligen Unterschrift kann dem Handyanbieter die Möglichkeit gegeben werden, den monatlichen Rechnungsbetrag direkt dem Konto zu belasten. Stimmt die Rechnung nicht überein mit dem belasteten Betrag oder ist die Rechnung selbst nicht korrekt, hat der Kontoinhaber 30 Tage Zeit, um die LSV-Belastung wieder rückgängig zu machen.

Um ein LSV einzurichten, nimmt man am besten Kontakt auf mit dem Rechnungssteller (z.B. Handybetreiber).

Liquidität

Liquidität bezeichnen die flüssigen Mittel, also Gelder, die sofort bezogen werden können. Beispiele für flüssige Mittel sind Bankeinlagen auf einem Privatkonto. Nicht flüssige, also illiquide Mittel, sind beispielsweise Gelder, die in Aktien oder Obligationen investiert sind. .

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M



Maestro-Karte

Die Maestro-Karte ist eine Debitkarte, die weltweit herausgegeben wird von verschiedenen Banken.

Mahnung

Unter Mahnung versteht man eine Zahlungserinnerung, nachdem die Zahlungsfrist z. B. einer Rechnung oder Zinszahlung, die für einen Kredit geleistet werden muss, abgelaufen ist. Nach erfolgloser Mahnung wird der Schuldner in der Regel betrieben.

Mikrokredit

Unter Mikrokrediten verstehen sich ganz kleine Kredite (bis ca. 1‘000 USD) an Kleinunternehmer in Entwicklungsländern, die von speziellen Instituten vergeben werden. Das Ziel dabei ist, die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu unterstützen.

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N



Netto

Netto bezeichnet einen Betrag nach Abzug von Kosten oder Steuern. Ein Beispiel ist der Nettolohn, bei dem vorgängig (vom Bruttolohn) bereits sämtliche Abzüge (z.B. für die Arbeitslosenversicherung) abgezogen wurden..

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O



Obligation

Eine Obligation ist ein verzinsliches Wertpapier. Der Schuldner sichert dem Gläubiger in der Obligation regelmässige Zinszahlungen sowie die Rückzahlung des eingangs zur Verfügung gestellten Kapitals zu einem späteren Zeitpunkt zu. Das Kapital, das dem Schuldner für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung gestellt wird, wird in der Bilanz der Unternehmung als Fremdkapital bilanziert.

OECD

Die Abkürzung OECD steht für Organization for Economic Co-Operation and Development (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Die  OECD hat 34 Mitgliedstaaten weltweit. Sie ist unter anderem bestrebt, die Wirtschafts- und Währungspolitiken zwischen ihren Mitgliedstaaten zu koordinieren.

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P



Portfolio

Unter Portfolio wird in der Finanzwelt das  Bündel von Investitionen eines Anlegers genannt.   Es wird in der Regel sortiert nach Währungen, Wertpapierart (Aktien, Obligationen etc.) und Region.

Postcard

Die Postcard ist eine Debitkarte, die von PostFinance herausgegeben wird

Privatkonto

Unter Privatkonto (Deutschland: Girokonto) versteht sich das bei Privatpersonen weit verbreitete Konto zur Abwicklung von täglichen Bankgeschäften wie Einzahlungen oder Überweisungen. Es ermöglicht Zugriff auf verschiedene Zusatzdienstleistungen wie Zahlungsverkehrsprodukte (z.B. LSV+) oder E-Banking.

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Q


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R



Rabatt

Unter Rabatt versteht man eine Preisreduktion beim Kauf einer Ware oder Dienstleistung.

Beispiel:

In einem Elektronik-Geschäft ist ein Fernseher mit einem Prozentzeichen versehen, unter dem geschrieben steht, dass der Käufer dieses Fernsehers an diesem Tag 20 % Rabatt erhält. Dieser Rabatt wird an der Kasse vom ursprünglichen Kaufpreis abgezogen.

Rendite & Risiko

Unter Rendite versteht man das Verhältnis vom Gewinn, der eine Anlage abwirft, zum investierten Kapital und wird demzufolge in Prozent genannt. . Der Gewinn setzt sich aus dem Ertrag in Form von Zinsen oder Dividenden und dem Wertgewinn/ -verlust der Anlage zusammen.

Im Zusammenhang mit Anlagen bedeutet Risiko, dass bei Wertpapieren die Chance von Kursverlusten besteht oder dass der Schuldner von Obligationen nicht in der Lage ist, das Kapital dem Gläubiger zurückzuzahlen.  

Risiko und Rendite  stehen in direktem Zusammenhang: das erwartete Risiko ist bei einer Investition höher, wenn die erwartete Rendite höher ist. Anders formuliert deutet eine vergleichsweise höhere Rendite auf ein vergleichsweise höheres Risiko einer Investition hin.  Der Anleger muss immer abwägen, wie viel Risiko er eingehen möchte, um eine bestimmte Rendite mit Anlagen erzielen zu können.

Reserven

Unter Reserven versteht man in der Finanzwelt Rücklagen, die in der Bilanz offen oder verdeckt (d.h. nicht direkt sichtbar, aber für den Buchhalter erkennbar) erscheinen. Die Reserven können verschiedenen Zwecken wie beispielsweise der Vorbereitung für unvorhergesehene Aufwendungen dienen (z.B. für den Fall, dass in einer Unternehmung plötzlich ein Computer kaputt geht und ein neuer gekauft werden muss). Reserven in einer Unternehmung können mit Gespartem von Privatpersonen verglichen werden.

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S



Schneeballsystem

Unter einem Schneeballsystem versteht man eine nicht erlaubte Form des Wirtschaftens mit hohen Gewinnversprechungen gegenüber Kunden, bei der immer neue Kunden benötigt werden, damit die versprochenen Auszahlungen an die vorherigen Kunden vorgenommen werden können. Entweder ein Teil oder gar sämtliche Kunden verlieren dabei früher oder später das Geld, das sie investiert haben.  Bei einer solchen Anlage erwarten die Anleger eine hohe Rendite, gehen aber gleichzeitig ein unerwartet hohes Risiko ein.

Beispiel:

In einem Schneeballsystem, auch Pyramidensystem genannt, verspricht Person A Person B ein Gewinn von 1000.- Fr., wenn Person B Person A 100.- Fr. überweist. Sein Geld wird also verzehnfacht. Dafür muss Person B lediglich zehn weitere Personen finden, die ihm (Person B) wiederum 100.- Fr. überweisen müssen. Diese findet er, indem er ihnen das gleiche Gewinnversprechen macht, wie Person A ihm das gemacht hat.

In der einfachsten Form eines Schneeballsystems behält der Anwerber (hier Person A) das gesamte Geld, das er von seinen gesuchten Personen (hier Person B) erhält.

Damit niemand bei diesem «Spiel» Geld verliert, müssten allerdings schon bald viel mehr Menschen angeworben werden, als weltweit überhaupt leben resp. überhaupt an einer solchen Investition interessiert sind. Dies wird verständlich, wenn man sich das System als Pyramide vorstellt. Bildet man eine solche Pyramide gemäss unserem Beispiel mit einem einzigen Menschen an der Spitze, setzt sie sich dann mit zehn Menschen direkt unter ihm fort, danach mit 100 Menschen, und unter diesen mit 1‘000. Diese Pyramide umfasst dann bereits in zehn Schichten die gesamte Erdbevölkerung. Da das Verlustrisiko so gross ist, wird das Schneeballsystem in den meisten Ländern verboten.

Schulden

Unter Schulden versteht man einen Geldbetrag, der ein Schuldner einem Gläubiger bezahlen muss.  

Schuldenberatung

Die Schuldenberatung ist eine Institution (Unternehmung, Verein o.ä.), die übermässig verschuldeten Menschen Hilfe in Form von Beratung und Begleitung anbietet. Das Ziel ist, die Menschen auf dem Weg aus den Schulden zu unterstützen. Da heutzutage viele Jugendliche zwischen 18 und 25 Jahren Schulden aufnehmen, gibt es spezielle Schuldenberatungsstellen für Jugendliche.

Schuldenfalle

Bei einer Schuldenfalle häuft jemand Schulden an, die aufgrund der hohen Schuldzinsen immer grösser werden – man gerät in die Überschuldung.

Schuldner

Ein Schuldner schuldet einem Gläubiger Geld. Die Schuld kann aufgrund eines Kreditgeschäfts oder aufgrund eines Vertrages zustande gekommen sein.

Beispiel:

Der Handybetreiber stellt dem Handybesitzer eine Rechnung. Bis dieser die Rechnung bezahlt, ist der Handybetreiber der Gläubiger und der Handybesitzer der Schuldner.

Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg)

Die Schweizerische Bankiervereinigung ist der Branchen-Dachverband der Schweizer Banken und anderer Kreditinstitute.

Schweizerische Nationalbank (SNB)

Die Schweizerische Nationalbank ist die Zentralbank der Schweiz

Shareholder

Shareholder ist der englische Begriff für Aktionär.

Skonto

Unter Skonto versteht man bei einem Kauf eine Preisreduktion die erteilt wird, sofern die Bezahlung innerhalb einer bestimmten Frist (oder sofort in bar) erfolgt.

Beispiel:

Eine Rechnung kann innert 30 Tagen bezahlt werden. Sofern die Rechnung innerhalb von fünf Tagen bezahlt wird, darf der Schuldner 5 % weniger bezahlen; es werden ihm 5% Skonto gewährt.

Sparkonto

Ein Sparkonto ist zum Sparen gedacht. Da der Bank das Geld längerfristig zur Verfügung steht und sie länger damit arbeiten kann als mit Einlagen auf Privatkonten, werden Gelder auf Sparkonten höher verzinst. Die Kontoführung bei Sparkonten ist kostenlos.

Stakeholder

Stakeholder ist die englische Bezeichnung für Anspruchsgruppen. Im Zusammenhang mit einer Unternehmung können damit verschiedene Gruppierungen wie Mitarbeitende, Investoren (Aktionäre und Fremdkapitalgeber), Kunden, Lieferanten oder der Staat gemeint sein.

Steuerwettbewerb

Beim Steuerwettbewerb handelt es sich um einen Wettbewerb um gute Steuerzahler (Personen und Unternehmungen) zwischen staatlichen Verwaltungsgebieten (Staaten, Kantonen und Gemeinden) mit Hilfe ihres jeweiligen Steuerrechts. Ziel ist es, die guten Steuerzahler mit günstigen Steuerkonditionen davon zu überzeugen, ins jeweilige Verwaltungsgebiet zu ziehen, um die entsprechenden Steuereinnahmen zu erhöhen

Subvention

Unter Subvention versteht man die Unterstützung einer Unternehmung durch den Staat in Form von Zahlungen oder Vergünstigungen (z.B. Steuererleichterungen) ohne Gegenleistung.

Beispiel: Staatliche Unterstützung für Kulturbetriebe, zum Beispiel bedeutender Theater oder Museen.

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T



Travel Cash Karte

Eine Travel Cash Karte ist eine Plastikkarte, die sich als Zahlungsmittel auf Reisen eignet. Wie bei einer Maestro-Karte kann damit weltweit an vielen Geldautomaten Geld abgehoben und in Läden bargeldlos bezahlt werden. Der Unterschied zur Maestro-Karte ist, dass die Travel Cash Karte nicht mit einem bestimmten Konto verbunden ist; sie wird vor der Reise mit einem bestimmten Betrag aufgeladen. Bei Verlust wird die Karte mit dem Restbetrag ersetzt. Viele Schweizer Banken bieten diese Karte an. Die Kosten dafür sind in der Regel 1% Kommission auf den Ladebetrag.

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U



Überschuldung

Von Überschuldung spricht man, wenn bei einer Privatpersonen, einer Unternehmungen oder sogar bei einem Staat eine derart hohe Verschuldung vorliegt, dass nicht zu erwarten ist, dass diese innert absehbarer Zeit überwunden werden kann.

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V



Valuta

Valuta ist das Datum, ab dem Geld, das auf ein Konto einbezahlt wird, verzinst wird.

Beispiel:

Ein Anleger verkauft seine Wertpapiere am Tag X an der Börse. Im Wertpapierhandel ist das Valuta erst drei Tage nach Vertragsabschluss. Ab dem Tag X+3 bekommt der Anleger also Zins für den Gegenwert seiner verkauften Wertpapieren.

Vermögensverwaltung

Bei der Vermögensverwaltung gibt man jemand anderem, z.B. einer Bank, den Auftrag, persönliches Vermögen zu überwachen, anzulegen und zu verwalten.

Vollmacht

Bei einer Vollmacht ernennt man jemand anderen als Stellvertreter für bestimmte rechtliche Angelegenheiten. So kann man z.B. jemand anderem eine (schriftliche) Vollmacht für  ein Konto geben. So kann diese Person das Konto dann im Rahmen der Vollmacht nutzen.

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W



Währung

Unter Währung versteht man das gesetzliche Zahlungsmittel eines Landes oder einer Staatengemeinschaft. In der Schweiz ist die Währung beispielsweise der Schweizer Franken (CHF), in der Europäischen Union der Euro (EUR).

Wechselkurs

Mit dem Währungskurs wird in der Schweiz der Preis einer ausländischen Währung in Schweizer Franken genannt.

Beispiel:

Der aktuelle US-Dollar (USD)-Kurs beträgt 0.89. Das heisst, dass für einen USD 0.89 Schweizer Franken bezahlt werden muss.

Wertpapier

Ein  Wertpapier (Mehrzahl: Wertschriften) ist eine Urkunde, mit der ein Recht verbunden ist. Zur Ausübung dieses -Rechtes ist der Besitz des Wertpapiers nötig. Ein Beispiel ist die Aktie.

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X

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Y

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Z



Zahlungskonditionen

Diese Konditionen geben bei einem Handelsgeschäft  Auskunft über die Zahlungsbedingungen, das heisst darüber, welche Kosten der Käufer und welche der Verkäufer übernehmen, wann bezahlt werden muss und ob allenfalls Preisreduktionen (z.B. Rabatt, Skonto) gewährt werden.

Zahlungsverkehr

Unter Zahlungsverkehr versteht man die Übertragung von Zahlungsmitteln (=Geld) zwischen Zahlenden und Empfängern (siehe auch Bargeldloser Zahlungsverkehr).

Zahlungsunfähigkeit

(siehe Insolvenz)

Zentralbank

Eine Zentralbank, auch Notenbank genannt, ist eine zentrale Institution, die die Geld- und Währungspolitik eines Landes (z.B. der Schweiz) resp. eines Wirtschaftsraumes (z.B. der Europäische Union) betreibt. Sie legt die Leitzinsen im jeweiligen Gebiet fest und entscheidet über die Geldmenge, die im Umlauf sein soll. Des Weiteren dient die Zentralbank als die Bank des Staates.

Zins

Zinsen gelten als Entschädigung für geliehenes Kapital. So erhält beispielsweise der Besitzer eines Privatkontos von seiner Bank Zins für das Geld, das sich auf seinem Konto befindet. Überzieht er sein Konto, muss er der Bank ebenfalls Zins bezahlen (diese sind jedoch höher als die Zinsen, die die Bank bei einer Gutschrift auf dem Konto bezahlt).

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Quellen: Bankfachwörterbuch der UBS, Gablers Wirtschaftslexikon, Schweizerische Nationalbank, Finanz-ABC des Voralberger Finanzführerscheins.